Im Frühling fallen vor allem Zäunungsarbeiten an. Aber auch die Weiden und Alpen müssen von Steinen, Sträuchern und Maulwurfhügeln befreit werden. Täglich versorgen und melken wir die Tiere und bringen sie sobald die Wiesen grün sind auf die Weide.

 

Im Sommer ist das Heuen unsere Hauptarbeit. Nebenbei müssen wir aber auch täglich die Zäune unserer Tiere umsetzen, unsere Schafe von der Weide holen und melken. Je nach Vegetation fangen wir mit dem Heuen im Dorf Ende Juni an. Ab dem 15. August zügeln wir mit den Milchschafen, Zwergziegen und Pferden ins Maiensäss. Für etwa einen Monat leben und heuen wir auf 2000 m.ü.M. Wer Lust hat kann bei uns das Handmähen erlernen. Unsere Maschinen nehmen uns viel Arbeit ab, jedoch bleiben noch genügend steile „Halden“ wo die gute alte Sense und der Rechen noch zum Einsatz kommen. Die viele Handarbeit kann als gutes und günstiges Fitnesstrainig betrachtet werden. ;-)

 

Der Herbst ist eine besonders schöne Zeit, denn dann sind alle Tiere wieder zurück von der Alp und weiden auf den Wiesen. Die ersten Kälbchen werden geboren und der Lärchenwald wird allmählich ganz gelb. Täglich muss umgezäunt werden, damit die Tiere noch das letzte Grass vor dem Schneeeinbruch geniessen können. Natürlich dürfen wir das Misten vor dem Winter nicht vergessen.

 

Da wir 11 verschiedene Sorten Tiere in unseren Ställen untergebracht haben, ist dies sehr arbeitsaufwendig .Die Schafe melken wir nur bis anfangs November .Nun dürfen sie sich bis Ende Februar ausruhen. Ab Ende Februar kommen dann die ersten Lämmer auf die Welt.

Wir sind froh, wenn der Winter nicht zu viel Schnee bringt und uns täglich zum stundenweise Schneeschaufeln verdingt.